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März 2006


SPORTVEREIN MÜHLBACH e.V.
 

Vorstand

OT Mühlbach, Frankenberger Str. 33, 09669 Frankenberg/Sa, Tel.(037206) 4118

 

E-mail kl.naumann@web.de

Sportbrief März 2006

 

> In eigener Sache

Liebe MitgliederInnen des Sportverein Mühlbach,
das Jahr hat begonnen und präsentiert uns einen beeindruckenden Winter. Dabei spaltet sich die Menschheit in „prima, da können wir noch skifahren“ und „wenn es doch endlich Frühling würde“. Beruhigend dabei, das eben diese Menschheit auf das Wetter noch keinen Einfluß nehmen kann. Neu in diesem Jahr soll auch der Sportbrief gestaltet werden, damit noch mehr Informationen an unsere Mitglieder gelangen können. Dabei ist der Vorstand aber auch auf die Mithilfe der Mitglieder angewiesen. Ich bitte alle, die manchmal am Computer herumspielen, mir doch Informationen, die auch andere interessieren könnten, zuzuspielen. Meine Email-Adresse ist oben aufgeschrieben. Vorstellen könnte ich mir Berichte von Sportwettkämpfen, Freizeiten, Fahrradtouren oder Porträts von Sportlern. Gern können auch Meinungen zur Arbeit im Verein öffentlich diskutiert werden. Ein Ansprechpartner dafür ist auch unser neues Vorstandsmitglied für Medienfragen Rolf Weinhold. Er ist unter der E-mail rolfcorinna@exmail.de erreichbar. Also, es liegt an uns, die Präsentation unseres Vereins zu verbessern. In diesem Sinne erhoffe ich mir eine sehr gute Zuarbeit für den nächsten Sportbrief, der im Mai erscheinen soll.
Euer Klaus Naumann

 
> Unsere Geburtskinder und Jubilare im I. Quartal

Monika Zimmermann
Edith Schramm
Siegfried Naumann

11.01.2006
11.02.2006
19.02.2006

50. Geburtstag
75. Geburtstag
82. Geburtstag

 

> Stefan Uhlemann erkämpft Sachsenmeistertitel                                    von Rolf Weinhold

Am letzten Januarwochenende starteten die Seniorenleichtathleten bei der sächsischen Hallenmeisterschaft im Chemnitzer Sportforum. Den Glanzpunkt aus Sicht der Mühlbacher setzte dabei Speerwerfer Stefan Uhlemann, der sich in der Altersklasse 50 in eindrucksvoller Manier den Titel holte. Die Freude über die erzielte Weite von 44,18 m stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben, wobei auch seine Serie bestach - alle Würfe über 42 m! Hervorragend in Szene setzen konnte sich auch der neu für Mühlbach startende Andreas Meuer aus Mittweida. Er erkämpfte sich zwei Silbermedaillen, jeweils im Kugelstoß (11,20m) und im Diskuswurf (31,36m) der AK 45. Einen weiteren Vizemeistertitel steuerte Routinier Dietmar Vogelsang bei. Der 65jährige schaffte im Mehrkampf  780 Punkte. Außerdem stieß er im Einzelwettbewerb die Kugel auf 11,44 m (!) und warf den Diskus 29,36 m weit, was ihm bei starker Konkurrenz leider nur die etwas undankbaren Ränge vier und fünf einbrachte.Corinna Weinhold, diese Saison erstmals in der AK 40 startend, war mit ihrer 200-m-Zeit von 31,15 s recht zufrieden - am Ende ebenfalls Platz 5. Artur Wala kam verletzungsbedingt nicht richtig in Tritt und haderte mit dem vierten Platz im Speerwurf der Altersklasse 35 wie auch mit der erzielten Weite. Den emotionalen Höhepunkt bildete wiederum der den ersten Wettkampftag abschließende Staffelwettbewerb. In der Besetzung Rolf Weinhold, Michael Eser, Dr. Jan Timmel und Ralf Ludwig erkämpften die Mühlbacher Läufer über 4 x 200 m bei den 40jährigen in 1:49,07 min wie im Vorjahr Rang vier, lautstark angefeuert von den mitangereisten Ehefrauen.
 

> Nachwuchs gefragt

Die Abteilung Leichtathletik des Sportverein Mühlbach sucht talentierte Mädchen und Jungen ab 5 – 6 Jahren, die Interesse am Sport haben. Betreut werdet Ihr von erfahrenen Trainerinnen, die Lust am Sport haben. Ihr könnt Euch jeden Mittwoch ab 16 Uhr das Training der Jüngsten anschauen und mitmachen. Bringt am besten Eure Freunde und älteren Geschwister auch mit. Die erfahren dann den Treffpunkt der anderen Trainingsgruppen.

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> Eisiges Engadin                                                    von Klaus Naumann
Das Oberengadin mit seinem Zentrum St. Moritz wirbt mit durchschnittlich 320 Sonnentagen im Jahr. Als 13 Sportler unseres Vereins am Donnerstag über den Julierpaß fuhren, schien im Tal der Seen auch erwartungsgemäß die Sonne. Alle waren happy und holten sich die Startnummern zum 38. Engadiner Skimarathon ab. Wie üblich waren unsere Lungen am Donnerstagnachmittag beim „Einlaufen“ platt, denn die Höhenlage von ca. 1800 Hm macht einem doch zu schaffen. Langjährige Teilnehmer kennen dieses Phänomen jedoch und haben die Hoffnung auf ein ordentliches Rennen am Sonntag trotzdem nicht aufgegeben. Leicht nachdenklich wurden wir allerdings am Samstag, als wir während unserer Wachszeremonie alle eine sms aufs Handy bekamen mit der Empfehlung, am Renntag Windstopperbekleidung und Gesichtsmasken zu tragen. Ein Werbegag der einheimischen Wirtschaft? Was war mit den 320 Sonnentagen? Am Sonntag wurden unsere Fragen auf dem Startfeld beantwortet: es herrschten minus 13 Grad, nichts ungewöhnliches für morgens 7 Uhr. Aber der Wind! Es pfiff ein „Gegensturm“, der die gefühlte Kälte auf minus 30 Grad sinken ließ. Teilweise sah es so aus, als ob ein Hubschrauber im Pulverschnee landete. Unsere bei Ankunft am Start abgelegten Ski waren zum Wettkampfbeginn 2 Stunden später zugeweht. Der Lauf selbst entwickelte sich dann zu einem Windschattenrennen. Keiner getraute sich, aus dem Schatten des vor ihm fahrenden herauszutreten. Wenn dies doch einmal passierte, bekam man im Sturm kaum Luft. Die am Start abgestorbenen Finger meldeten sich dann spätestens in St. Moritz nach ca. 15km mit heftigen Schmerzen wieder am Körper zurück. Und trotzdem haben sich alle Mühlbacher Starter wacker geschlagen. Keiner hat aufgegeben und alle sind im Ziel registriert worden, in diesem Jahr zum ersten Mal mit Chip-Zeitmessung in jeder Startnummer. Allerdings übersteigen die gelaufenen Zeiten die bisherigen Bestmarken um einiges. So hat der Sieger der Männer, der Oesterreicher Mikhail Botvinov (1:55.51,1), wegen des starken Gegenwindes ca. 30 Minuten länger zur Bewältigung der 42,2 km gebraucht. Unsere Zeiten sind deshalb auch um ca.40 Minuten länger als gewohnt. Trotzdem hat sich kein Mühlbacher um einen Startblock verschlechtert. Im Gegenteil, einige können im nächsten Jahr einen Startblock früher starten. Unser bester Läufer war Sven mit einer Zeit von 2:42 Stunden, Hut ab bei diesen Verhältnissen! Abends beim gemeinsamen Auswerten des Wettkampfes und bei einem Glas Rotwein waren dann die Strapazen vergessen und alle waren glücklich über die erbrachten Leistungen. Und dann wurde auf das Rennen im Jahre 2007 geblickt: vielleicht erhaschen wir zur 39. Auflage ja einen der 320 Sonnentage, ohne Gegenwind...
 
> Ein ungewöhnlich weißer Winter geht zu Ende                       von Heike Naumann
In der 2005 erschienenen Wanderkarte „Freiberg und Umgebung“ lasen wir mit Schmunzeln erstmals den Begriff „Skiarena Hausdorfer Höhe“ gedruckt. Aus dem Spaß ist in den letzten 3 Monaten Realität geworden. Jeden Tag und jedes Wochenende zogen die Brettlfans in gespurten Loipen ihre Runden und am Abend nach der Arbeit saßen die Männer vom Sportverein auf dem Skidoo und haben teilweise geradezu ideale Skating- und klassische Trainingsbedingungen gezaubert. Viele haben für Wettkämpfe trainiert, sind außer beim Engadiner zum Kammlauf oder gar zum Vasalauf (Ernst Kuhn) gestartet, andere haben die Skating-Technik erlernt oder „nur“ Sauerstoff getankt. Mein Dank gilt denen, die sich am Wochenende in die Skihütte gestellt haben, um die Besucher zu bewirten, um den unersättlichen Durst unseres Loipenelches nach Benzin zu finanzieren. Wir hoffen, dass unser Ehrgeiz, weder das Stadt- noch das Vereinssäckel mit Benzinkosten zu belasten, auch Anerkennung findet.

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> Jahreshauptversammlung November 2005

Im November 2005 fand die Jahreshauptversammlung des Sportvereins mit Neuwahl des Vorstandes statt. In den Berichten des 1. Vorsitzenden, des Kassenwartes und der Abtei-lungen des Vereins wurde positive Bilanz über die letzte Wahlperiode gehalten. Die Mitglie-derzahl ist steigend, der Haushalt steht bei sehr enger Kalkulation trotzdem auf stabilen Füßen. Die Kassenprüfer bestätigten den ordnungsgemäßen Einsatz aller Mittel und konnten der Versammlung die Entlastung des Vorstandes vorschlagen, was dann auch einstimmig angenommen wurde. Und das Wichtigste: die sportlichen Veranstaltungen des Vereins und  die Leistungen der Mitglieder sind sehr beachtlich. Der Name unseres Vereins ist auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.
Im Verlauf der Jahreshauptversammlung fand die Neuwahl des Vorstandes statt:

1. Vorsitzender
2. Vorsitzender
Kassenwart
Jugendwart
Schriftführerin
Medienbeauftragter

Klaus Naumann
Dieter Zimmermann
Dr. Jan Timmel
Ralf Ludwig
Monika Zimmermann
Rolf Weinhold
Uwe Seltmann

Die drei zuerst genannten Sportfreunde vertreten den Verein juristisch nach außen.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde auch über die Höhe der Mitgliedsbeiträge beraten. Obwohl die Finanzlage die letzten Jahre stabil geblieben ist, können notwendige Investitio-nen nicht realisiert werden (Neuanschaffung von Trainingsgeräten, Ausrichten von Wettkämpfen und Veranstaltungen, Wartung und Pflege vorhandener Mittel). Außerdem erhebt die Stadt Frankenberg seit vorigem Jahr Sportstättengebühren. Nach langer und konstruktiver Diskussion wurde die Beitragsordnung ohne Gegenstimme bei nur einer Enthaltung angenommen. Ab 01. Januar 2006 gelten folgende Mitgliedsbeiträge:

 

im Monat

im Jahr

 

 

 

Erwachsene

5,00 €

60,00 €

 

 

 

Jugendliche 15-18 Jahre,

Arbeitslose, Azubis

 

2,50 €

 

30,00 €

 

 

 

Kinder

2,50 €

30,00 €

 

 

 

Rentner

1,50 €

18,00 €

 

 

 

Ehrenmitglieder

frei

frei

Familien erhalten weiterhin eine Ermäßigung von 10 Prozent.

Wir bitten alle Mitglieder, die Beiträge bis 30. 06. unter Angabe des Namens und der Mitgliedsnummer einzuzahlen. Unsere Bankverbindung lautet: Kreissparkasse Mittweida, Kontonummer 332 000 3124, BLZ 870 510 00. Der neue Vorstand bedankt sich für das Vertrauen der Mitglieder. Wir wollen gemeinsam die anstehenden Probleme anpacken. Dabei sind wir dankbar für jede sachliche Diskussion und Kritik. Probleme können jederzeit mit den Mitgliedern des Vorstands besprochen werden. Die Beratungen sind öffentlich und finden in der Regel jeden 2. Mittwoch im Monat statt.

 
Der Vorstand

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